Peter Brentwood, Autor
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Meine Erfahrungen mit amazon prime reading

12/13/2017

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Vor etwa 100 Tagen bekam ich eine Mail von KDP, in dem mir die Aufnahme von "Dual Life - Doppelleben" für das prime reading vorgeschlagen wurde.
Über einen Link gelangte ich zur Anmeldung, in der ich die Bedingungen akzeptierte.
Die 90 Tage sind nun rum und ich kann Bilanz ziehen. Vorweg zur Info: Dieses Buch ist der erste Teil der Carl-Leman-Trilogie. Diesen Band biete ich dauerhaft für 0.99 Euro an, sozusagne als Appetizer für die anderen beiden Bände, die jeweils 2.99 kosten. Darüberhinaus habe ich noch drei weitere Thriller bei KDP (einschl. KU) eingestellt. Eines der Bücher ("Eyes -  Die Augenzeugin") biete ich ebenfalls für 0.99  Euro an.
Wieviele Leser das Buch via prime reading gelesen haben, weiß ich nicht. In den KDP-Berichten sehe ich nur die Verkäufe sowie die gelesenen Seiten via KU. Obwohl "Eyes - Die Augenzeugin" in diesem 90-Tage Zeitraum ungefähr doppelt so häufig gekauft wurde als "Dual Life - Doppelleben" , war letzteres auf Grund des prime reading im Ranking höher. Es war durchweg unter den Top 100 der Kriminalthriller und hatte daher eine erhöhte Sichtbarkeit, was sich auch auf die Verkäufe bei den anderen Büchern auswirkte.
FAZIT: prime reading kann ich empfehlen. Gerade für Autoren wie mich, die nicht ständig mit hohen Rankings verwöhnt werden, ist prime reading sicher eine Möglichkeit, wenigstens zeitweise die Sichtbarkeit auf amazon zu erhöhen.
Übrigens: Von heute an wird der zweite Teil "Double Standard - Doppelmoral" im prime reading angeboten.
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Die Zahl-der-Wörter-Manie oder "Warum ich nicht am NaNoWriMo teilnehme

11/9/2016

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Nicht umsonst gibt es im Deutschen für das Wort "Wort" zwei Plurale, nämlich "Wörter" und "Worte", je nachdem, ob die Buchstabenansammlungen einen Sinn ergeben oder nicht. Sicher mag das gemeinsame Ziel einer Gemeinschaft Gleichgesinnter, 50 000 Wörter in einem Monat zu schreiben, Ansporn sein, ein persönliches Ziel zu erreichen, auf das man am Ende stolz sein kann. Für mich ist Schreiben ein Hobby, bei dem ich schon während der Erstfassung an der Wortwahl feile, ganze Sätze lösche, Ausdrücke ersetze, Satzteile umstelle und erst weiter mache, wenn ich (halbwegs) zufrieden bin. Im Endergebnis kommt die erste Rohfassung der fertigen Endversion meist schon sehr nahe, was nicht heißt, dass ich beim zweiten, dritten und vierten Durchgang nicht das eine oder andere nochmal umstelle.
Ich habe noch von keinem Maler gehört, der täglich seine Pinselstriche zählt, oder von einem Steinmetz, der nach vollendetem Tagwerk twittert, mit wievielen Hammerschlägen er seine unfertige Skulptur heute wieder traktiert hat. Warum also soll ich mich als Autor selbst vor einen Eselkarren spannen? Es gibt Passagen, die kann man in einem Zug durchschreiben, aber dazwischen kommen Spannungsmomente und Schlüsselszenen, die wohl durchdacht sein müssen, damit der Leser sie aufsaugt. Das Endergebnis zählt, egal ob ich an diesem Tag 10, 100 oder 1000 Wörter geschrieben habe.
Damit wir uns nicht missverstehen: Ich wünsche allen Teilnehmern des NaNoWriMo viel Erfolg und gutes Gelingen. Mein Arbeitsstil ist es jedoch nicht.
Übrigens für die Statistiker unter Euch: seit Montag schreibe ich wieder. Ich habe 2267 Wörter in die Tastatur gehämmert und bin auf Seite 11.  ;o)

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ab heute wird wieder geschrieben...

3/26/2015

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So, genug recherchiert, Material gesammelt und einen Plot entworfen .... ab heute wird wieder geschrieben. Ich habe diesmal einen Politthriller im Sinn. Schauplatz ist eine Touristenattraktion in den USA, mehr wird nicht verraten.
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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #28: Ellen Ruxton

2/27/2015

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In der letzten Runde der Blogtour stelle ich Euch Ellen Ruxton vor. Sie ist eine der Hauptcharaktere in „Double Standard – Doppelmoral“:

»Jimmy, beeil Dich! Mom muss zur Arbeit!«

Wie immer musste Dr. Ellen Ruxton den kleinen Jimmy zur Eile mahnen. Sie war alleinerziehend und arbeitete als Biochemikerin an der University of Nevada in Reno. Schon am Vormittag versprach dieser Sommertag, heiß zu werden. Dementsprechend trug Ellen eine beige Bluse und eine apricot-farbene Stoffhose. Die 31-jährige bevorzugte helle Kleidung in einem schlichten Stil. Ihre dunkelblonden Haare trug sie meist hinten zusammengebunden. Ihr Gesicht war schmal, um die gerade Nase verteilten sich dezent ein paar Sommersprossen. Ihre Lippen hatte sie heute dezent rosa gefärbt, die Ränder dunkelrot nachgezogen.

Wieso ich sie so genau beschreiben kann? Sie saß mir in der S-Bahn gegenüber. Es ist gut, wenn man immer was zum Schreiben dabei hat.

Alles in allem war Dr. Ellen Ruxton eine schlanke, sportliche Frau von natürlicher Attraktivität und Ausstrahlung. Zumindest momentan war jedoch der fünf-jährige Jimmy der einzige Mann in ihrem Leben. Sie beide bewohnten ein bescheidenes Häuschen am Rande von Reno.

»Mom, ich will nicht in den Kindergarten!«, maulte der kleine Blondschopf an ihrer Seite.

»Es ist heute nicht für lange, Jimmy. Ich hole Dich heute Nachmittag ab und dann geht es ins Schwimmbad.«

Aber auch dies wirkte nur wenig verlockend. Der Kleine probte den Aufstand. »Ich will zu Hause spielen!«

»Jimmy! Bei dem schönen Wetter bleibt die Playstation aus! Los rein jetzt!« Ellen war dabei, die Geduld zu verlieren.

Kommt Euch das bekannt vor? In „Double Standard – Doppelmoral“ wird dieses kleine Familienglück empfindlich gestört...

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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #27: Nadja D'Angelo

2/26/2015

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Nadja D‘Angelo arbeitet auf dem Straßenstrich von Carson City und wird unfreiwillig für Carl Leman zu einer wichtigen Zeugin.

Kaum hatte Leman die Tür zum Vernehmungszimmer geschlossen, erfüllte sich die stickige Luft mit einem Gemisch aus Nadjas billigem, aufdringlichem Parfüm und dem Nikotingestank, der ihrer Kleidung anhaftete. Nadja trug verwaschene Jeans, deren Hosenbeine so kurz abgeschnitten waren, dass sich unter den ausgefransten Schnittkanten die unteren Ansätze ihrer Arschbacken abzeichneten. Ihre Füße steckten in schwarzen, abgenutzten Lackstiefeln. Das schmuddelige T-Shirt war wohl ursprünglich mal blütenweiß gewesen und kurz genug, um den gepiercten Bauchnabel und das tätowierte Arschgeweih zur Geltung zu bringen. Nadjas biologische Uhr tickte schneller als bei anderen Menschen. Ihre betont jugendliche Kleidung stand im Kontrast zu ihrem dick geschminkten Gesicht, das vom übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum aufgedunsen war. Ihre Zähne waren vergilbt. Die Straßenlaterne, unter der eine wie Nadja auf ihre Freier wartete, durfte nicht zu hell scheinen, wenn sie wenigstens etwas Geld anschaffen wollte.

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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #26: Charles Myers

2/25/2015

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Charles Myers ist der billige Pflichtverteidiger, dem man es eigentlich nicht zutraut, einen Angeklagten erfolgreich zu verteidigen:

Charles Myers war ein etwas übergewichtiger Mittfünfziger in einem abgetragenen Anzug. Der Kragenknopf seines Hemdes war offen. Vom Seitenscheitel aus unternahmen ein paar längere fettige Haarsträhnen den verzweifelten Versuch, die unübersehbare Glatze zu verdecken. Von seiner ganzen Erscheinung her war Myers alles andere als ein Staranwalt.

Dabei sind die gegen David Bennati erhobenen Anschuldigungen schon schwerwiegend genug...

Myers genoss seine erste Tasse Kaffee morgens im Büro. Das Büro befand sich in einem Gebäude, von dem man einen herrlichen Blick auf die Bucht hatte, sofern man sich in den obersten Etagen aufhielt. Myers Büro befand sich in einem der untersten Stockwerke und die Aussicht aus seinem Fenster beschränkte sich auf die graue Fassade des gegenüberliegenden Hauses. Zeit, die Aussicht zu genießen, hätte er sowieso nicht gehabt. Der Fall David Bennati beschäftigte ihn immer noch. Myers Ein-Mann-Kanzlei litt nicht gerade an übermäßiger Arbeitsbelastung. Genau genommen war der Fall Bennati der einzige, bei dem es momentan etwas zu tun gab.

Also nahm er sich den gesamten Aktenberg erneut vor. Aus langjähriger Erfahrung wusste er, dass man oft beim ersten Durchlesen etwas übersieht, ein winziges Detail, das einem auch beim zweiten Mal nicht unbedingt auffällt. Myers träumte immer noch von dem Fall, bei dem er ganz groß herauskommen würde. Er war sich aber nicht sicher, ob der Fall Bennati das Zeug dazu hatte.

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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #25: Ricardo Weinrich

2/24/2015

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Bekanntlich hat jede Familie ein schwarzes Schaf. Im Bartocelli-Clan heißt dieses schwarze Schaf Ricardo. Eine Schwester von Mario Bartocelli hatte einen gewissen Weinrich geheiratet. Deren Sohn Ricardo war zeitlebens ein Taugenichts gewesen und der Alte hatte nie ein gutes Wort für seinen Neffen übrig gehabt.

Nach einer halben Stunde war Rick sich sicher, die Patrouillenboote abgeschüttelt zu haben. Er hatte ruhigeres Fahrwasser erreicht und konnte durchatmen. Gerade als er erkannte, dass auf dem Satellitentelefon ein Anruf eingegangen war, klingelte dieses erneut.

»Junge, das hast Du völlig verbockt! Alle drei Lieferwagen sind hoch genommen worden! Ist Dir eigentlich klar, wie viel Geld wir verloren haben? Kümmere Dich in Zukunft um die Geschäfte, für die ich Dich ausgebildet habe!«

»Ja, Onkel«, antwortete Rick kurz und unterbrach die Verbindung wieder.

Die Geschäfte, um die es dabei handelt, beschäftigen Carl Leman in „Dual Life - Doppelleben“

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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #24: Krankenschwester Diana

2/23/2015

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Diana moderierte eine für mich recht langweilige Veranstaltung, worauf ich mich entschied, nebenher an „Dual Life – Doppelleben“ weiterzuschreiben. Da ich gerade einen Charakter brauchte, wurde aus der Moderatorin eine Krankenschwester. Ich nenne das „casual casting“. Diana hat allerdings nur einen kurzen Auftritt.

Von allen Krankenschwestern der Abteilung war Diana mit ihren neunundzwanzig Jahren definitiv die attraktivste. Ihre Haut war natürlich braun, ihre Eltern stammten aus Südeuropa, aus Kroatien genauer gesagt. Sie waren während des Balkankrieges Anfang der Neunziger Jahre in die Vereinigten Staaten ausgewandert.

»Trevor!«, rief Diana, nachdem sie schließlich das Wasser abgestellt und zum Handtuch gegriffen hatte. Keine Antwort. Auch nachdem sie wiederholt nach ihm gerufen hatte, blieb es still. Mit einem Haargummi band sie ihre dunklen Haare wieder nach hinten, setzte ihre schwarze Hornbrille auf und streifte sich den weißen Kittel über den nackten, noch nicht ganz abgetrockneten Körper.

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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #23: John Edwards

2/23/2015

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John Edwards, Mitte Fünfzig, ist Staranwalt in San Francisco. Er ist vermögend und hat alles: ein Penthouse in San Francisco, eine Villa am Lake Tahoe sowie ein Privatflugzeug. Mit all diesen Eigenschaften ist John Edwards das krasse Gegenteil zu Charles Myers, dem billigen Pflichtverteidiger. Bei jüngeren Frauen kommt John gut an:

Ein separater Fahrstuhl führte zum Penthouse, dessen Größe und elegante Einrichtung sie vom ersten Moment an fasziniert hatten. Als sich die Fahrstuhltür hinter den beiden wieder geschlossen hatte, war ihr bewusst geworden, dass die Liebesfalle zugeschnappt war. Dieses Gefühl hatte sie keineswegs als unangenehm in Erinnerung. Noch heute spürte sie das Kribbeln im Bauch angesichts dessen, was sie sehnlichst erwartete. So spontan wie sie Johns Einladung gefolgt war, so selbstverständlich hatte sie es geschehen lassen, dass John den Träger ihres ärmellosen Abendkleides etwas zur Seite schob und ihre freie Schulter küsste. Wenig später bildete das Kleid einen unförmigen Ring aus Stoff um ihre Füße.

Er ist einer der wenigen Protagonisten, der in allen drei Teilen der Trilogie vorkommt.

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Carl-Leman-Trilogie Blogtour #22: Chester Millington

2/22/2015

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Chester Millington ist Gerichtsmediziner im forensischen Institut in San Francisco und ehemaliger Studienkollege von David Bennati. Abschnitte von „Dual Life – Doppelleben“ werden aus Chesters Perspektive erzählt.

Chester war das, was man höflich und umgangssprachlich als untersetzt und übergewichtig bezeichnete. David erinnerte sich wieder, dass Chester es schon während des Studiums nicht immer einfach hatte. 'Chubby Chester' war damals sein Spitzname gewesen. Babyface hätte auch gepasst. Mittlerweile zierte ein rotblonder Bart die Oberlippe und das Kinn, während Chesters Haupthaar schon etwas schütter war. Seine Haare waren nicht gegelt und er trug auch keine Sonnenbrille. Alles in allem entsprach Chubby Chester einfach nicht dem Klischee von einem jung-dynamischen Dodge Viper-Fahrer.

Chester war für David ein gutmütiger Kumpel. Irgendwie tat er ihm leid. Wie schnell mochte die Viper wohl fahren? Auf Kaliforniens Highways gab es wohl kaum eine Gelegenheit, dies auszuprobieren. David hatte das Gefühl, dass die Viper, oder das 'Baby', wie sein Freund diese Schleuder nannte, wohl weniger der Fortbewegung diente, sondern in erster Linie die Paarungschancen seines Besitzers im nächtlichen Großstadtdschungel von San Francisco erhöhen sollte.

Doch dann bringt Chester seinen alten Freund David arg in Bedrängnis...

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